Gladbeck - Die Aluminium-Spezialisten von Reynaers haben mit ihren innovativen Profillösungen schon vielen Großobjekten ihr Gesicht verliehen. Beim Nordbahnhof Carrée punktete das Unternehmen aus dem Ruhrgebiet mit Qualitätsprofilen und einer überzeugenden Sonderlösung.
Zu „Kaisers Zeiten“ war der Nordbahnhof (bis 1950 Stettiner Bahnhof) im Bezirk Mitte der Ferienbahnhof der Berliner. Von hier aus ging´s per Bahn an die Ostsee und nach Skandinavien. Durch die innerdeutsche Grenze seiner Funktion beraubt, ließ die DDR-Führung den traditionsreichen Fernbahnhof Ende der fünfziger Jahre abreißen. Es blieb nur der unterirdische Nordbahnhof der S-Bahn. Im Herzen von Berlin gelegen und nur wenige Minuten vom Lehrter Bahnhof (Hauptbahnhof) entfernt, zählen Büroadressen in seinem Umfeld heute zu den begehrtesten in der Hauptstadt. In dieser exponierten Lage baut die Nettetaler Frankonia Eurobau AG seit März 2009 den Bürokomplex Nordbahnhof Carrée. Zum Ende des Jahres soll das siebengeschossige Gebäude-Ensemble mit 37.000 m2 Nettofläche bezugsfertig sein und knapp 1500 Mitarbeitern der Deutsche Bahn AG ein hochmodernes Arbeitsumfeld bieten.
Hochwertige Qualitätsprofile
Der Entwurf für den 110 Mio. Euro teuren Neubau stammt ebenfalls aus Nordrhein-Westfalen vom Architekturbüro RKW Architektur+Städtebau, Düsseldorf. Um den hohen Ansprüchen an das Erscheinungsbild und die Energieeffizienz des Gebäudes zu genügen, kam für die Planer nur ein modernes Fenstersystem in Frage, das sehr gut dämmt, mit einer modernen Optik überzeugt und zudem wenig Pflege bedarf. Reynaers konnte in allen Belangen punkten. Das bewährte hochdämmende Fenster- und Türsystem CS 77 des Systemgebers erfüllt mit seinen thermisch getrennten Profilen die Wärmeschutzvorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung ebenso wie die hohen Anforderungen des Bauherrn an den Schall- und Einbruchschutz.
Einen entscheidenden Pluspunkt fügte die Reynaers GmbH durch ihre Flexibilität hinzu, berichtet der technische Leiter Johannes-Werner Heyens: "Wir haben speziell für dieses Projekt eine Sonderlösung entwickelt, die eine deutliche Beschleunigung der Montage bringt. Durch spezielle Neuprofile konnte der Einbau pro Element um rund 1,5 Stunden verkürzt werden.
International erfolgreich
Der Auftrag für das Nordbahnhof-Carrée untermauert erneut die Stärken der Reynaers GmbH. Das Unternehmen ist seit 1983 in Gladbeck ansässig und beschäftigt 20 Mitarbeiter. Sie beraten Architekten, Baugesellschaften, Investoren und Endverbraucher rund um den Einsatz moderner Aluminium-Konstruktionen. Geschäftsführer Olaf Müller weiß um die Qualitäten seines Teams: "Wir planen für jeden Bedarf die optimalen Lösungen. Ob der individuell angepasste Wintergarten fürs Einfamilienhaus oder die anspruchsvolle Fassade für ein Großprojekt, jeder Reynaers-Kunde bekommt bei uns auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Individuallösungen." Mehr als 300 Metallverarbeiter in Deutschland setzen auf die Aluminiumsysteme aus Gladbeck. Entwickelt und produziert werden die Profile vom Mutterhaus Reynaers Aluminium NV/SA in Duffel (Belgien). Das familiengeführte Unternehmen mit über 1200 Mitarbeitern zählt zu den führenden Alu-Systemgebern für die Baubranche in Europa. In mehr als 50 Ländern fertigen Metallverarbeiter hochwertige Fenster, Türen, Schiebeelemente, Fassaden, Wintergärten und Sonnenschutzvorrichtungen aus Systemen der belgischen Innovationsschmiede.
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